MARTIN FORTER - GEOGRAF UND ALTLASTENEXPERTE

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+++ 22. November 2017 +++

Basel: Chemieareal soll zu Wohnraum werden

Tausende Tonnen Chemikalien versickert?

SituationsbildEin zukünftiges Wohnquartier? Blick in die Areale 3 und 6 des Chemiegeländes Klybeck von BASF und Novartis in Basel. Foto: AefU

Das brachliegende Chemiegelände ‹Klybeck› im Norden Basels soll zu einem Stadtteil umgenutzt werden. Weite Teile des Bodens und die Mauern vieler Gebäude sind jedoch mit Chemikalien verschmutzt, wie die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) schon letzte Woche mitteilten. Firmeninterne Dokumente, die den AefU vorliegen, zeigen nun das mögliche Ausmass der Schadstoffbelastung. Die Chemie- und Pharmakonzerne BASF und Novartis sind Besitzer des Areals und für die giftige Hinterlassenschaft der Vorgängerfirma Ciba-Geigy verantwortlich. Sie räumen zwar ein, das Gelände sei verschmutzt, sehen bisher aber keinen Handlungsbedarf. »mehr…

Medienmitteilung der Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU)

Interne Dokumente der Basler chemischen Industrie zum Chemiegelände ‹Klybeck› von BASF und Novartis in Basel:

Presse-Echo

14.05.2018 - barfi.ch: Keine Messungen, keine Probleme: Amt will Chemiemüll beim Spielplatz nicht untersuchen
25.04.2018 - Vogel Gryff: Greenpeace gegen Chemiemüll unter Spielplatz
24.04.2018 - barfi.ch: Streit um Chemieschlamm unter Spielplatz geht weiter
24.04.2018 - Die Oberbadische online: Basel: gegen Chemiemüll
24.04.2018 - Telebasel: Greenpeace-Aktion auf Spielplatz
24.04.2018 - BZ Basel: Spielplatz-Demo
24.04.2018 - Basler Zeitung: Ist dieser Spielplatz «giftig»?
23.04.2018 - barfi.ch: Greenpeace Aktion fordert Untersuchung von Chemiemüll unter Kleinhüninger Spielplatz

+++ 15. November 2017 +++

Basel: Chemieareal soll zu Wohnraum werden

Zuerst sanieren, dann planen

SituationsbildChemiegelände soll zum Wohnquartier werden: Das Klybeck-Areal von BASF und Novartis mit dem problematischen Produktionsbau K-90 (rechts). Foto: AefU

Im Norden Basels soll auf einem Chemieareal ein neuer Stadtteil entstehen. Die Bevölkerung ist aufgerufen, ihre Zukunftspläne einzubringen. Die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) sind beunruhigt, mit welcher Nonchalance die Chemie- und Pharmakonzerne BASF und Novartis sowie die kantonalen Behörden die Planung des Areals vorantreiben. Firmeninterne Dokumente legen eine Verschmutzung mit problematischen Chemikalien nahe. Die AefU fordern, das Ausmass der Belastung offenzulegen und einen umfassenden Sanierungsplan in die öffentliche Vernehmlassung zu geben, bevor weiter geplant wird. »mehr…

Medienmitteilung der AefU

Presse-Echo

16.11.2017 - Die Oberbadische: Zuerst aufräumen, dann planen
16.11.2017 - BZ Basel: Klybeckareal - vor Planung soll saniert werden
16.11.2017 - Tageswoche: Altlastenexperte warnt: Klybeck-Areal mit Schadstoffen verseucht
15.11.2017 - Barfi.ch: Basel: Chemieareal soll zu Wohnraum werden